Antibiotika

Antibiotika

Die Einnahme von Antibiotika zur Behandlung von Infektionskrankheiten (bakterielle Infektionen oder Infektionen von Protozoen) ist heutzutage gang und gäbe und in vielen Fällen lebensrettend. Doch ist bei Einsatz von Antibiotika heute klar, dass ein verantwortungsvoller und kritischer Umgang unerlässlich ist. Zur Behandlung von Infekten ausgelöst durch Viren machen Antibiotika keinen Sinn. Aber auch der übermäßige Einsatz von Antibiotika bei leichten Infekten sollte nicht leichtfertig in Erwägung gezogen werden. Neben einer möglichen Antibiotikaresistenz birgt das eben auch andere Gefahren, derer sich viele Patienten nicht immer bewusst sind.

Antibiotika eröffnen Möglichkeiten, von denen man früher nur träumen konnte. Betroffene fühlen sich bereits am zweiten Tag deutlich besser, können wieder aktiv an Berufsleben und Alltag teilnehmen. Fehlzeiten werden verringert, das reibungslose Funktionieren wieder gewährleistet. Die positiven Effekte bewirken aber auch, dass Betroffene sich wieder fit fühlen, wenn die Krankheit noch lange nicht überstanden ist, ihrem Körper in zu kurzer Zeit schon wieder zu starke Belastungen zutrauen und zumuten.

Wie der Name schon sagt, wirken Antibiotika „gegen das Leben“. Gemeint ist hierbei das Leben von Bakterien oder Protozoen. Während Antibiotika gegen Bakterien wirken, bedient man sich der Antimykotika gegen Pilze und der Virostatika gegen Viren. Grob gesehen kommt die Einnahme von Antibiotika einer „inneren Desinfektion“ gleich.

Aber auch wenn Hygiene nachweislich zu besserer Gesundheit führt, so ist doch die Annahme, mehr Hygiene führe zu noch besserer Gesundheit, ein Trugschluss. Bakterien sind an sich nichts Schlimmes. Jeder Milliliter Darminhalt enthält durchschnittlich bis zu eine Billion von ihnen.

Symbiose und Dysbiose

Mensch und Tier leben in Symbiose – einer Art gegenseitig Nutzen bringenden Lebensgemeinschaft mit zahlreichen Bakterien. Unser Organismus bietet den Bakterien Lebensraum und Nahrung, während unser Nutzen vielleicht noch größer ist.

Man kann es kaum glauben, weil man es nicht mit eigenen Augen sehen kann. Aber Bronchialsystem und Darm bieten durch ihre große Schleimhautoberfläche eine unglaublich große Angriffsfläche. Um sicherzustellen, dass Fremdkeime wie Bakterien oder Viren hierüber nicht ungehindert schädigenden Zugang zum menschlichen Organismus erhalten, muss das schleimhautassoziierte Immunsystem intakt sein. Dabei spielt eine intakte Darmflora eine große Rolle.

Bei Besiedelung durch ungewünschte Eindringlinge, also bei einer aus dem Gleichgewicht gekommenen Darmflora, spricht man von einer Dysbiose. Eine bestehende Dysbiose kann durch eine Untersuchung festgestellt werden (Laborkosten 70 – 80 Euro). Eine Stuhlprobe gibt dabei Aufschluss über die genaue Zusammensetzung – besonderes Augenmerk ist dabei gerichtet auf die Besiedelung mit Escherichia coli, Proteus sp., Klebsiella, Pseudomonas sp., Staphylococcus aureus, Enterokokken, Anaerobe Streptokokken, Bacteroides sp., Clostridien, Bifidobacterium sp., Lactobazillen, Hefepilze und Campylobacter.

Ist die Dünndarmflora (die vorwiegend aus Laktobazillen und Enterokokken besteht) aus dem Gleichgewicht gekommen, so besteht unter anderem die Gefahr, dass sich Keime des Dickdarmbereichs Zugang zu den höheren Bereichen des Dünndarms verschaffen. Eine solche Fehlbesiedelung führt zu pathologischen Veränderungen in der Dünndarmschleimhaut mit Senkung der Enzymaktivität, wodurch die Aufnahme wichtiger Nahrungsbestandteile wie Vitamine, Kohlenhydrate, Aminosäuren und Mineralstoffe unter Umständen nicht mehr gewährleistet ist.

Antibiotika und Darmflora

Krankheit und Antibiotika-Einnahme schwächen das Immunsystem. Durch die Antibiotika-Behandlung werden nicht nur Bakterien abgetötet, die krank gemacht haben, sondern auch die „guten“ Bakterien der Darmflora. Sie sind dann nicht mehr in der Lage, schädliche Eindringlinge oder unverdauten Darminhalt auszugleichen. Schädliche Bakterien und Pilze (wie der Hefepilz Candida albicans) können sich einnisten, die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht. Ein kleiner Blick auf die Geschehnisse im Darm mag die Situation verdeutlichen:

Der Darm

Vom Magen bis zum After bildet der Darm einen ca. 6 -. 8 m langen Schlauch zum Transport von Nahrung. Stück für Stück wird der Nahrungsbrei auf seinem Weg durch den Dam in immer kleinere Teile zerlegt, wobei ihm lebensnotwendige Nährstoffe und Flüssigkeit entzogen werden, die über die Blutbahn aufgenommen werden.

Dünndarm – Verdauung und Nährstoffaufnahme

Aussehen und Aufhängung des Dünndarm sind etwas Besonderes: Der Dünndarm hängt in gesamter Länge an einem Band (Mesenterium), das an der hinteren Bauchwand befestigt ist. Dieses Mesenterium besteht aus fettreichem Bindegewebe mit Gefäßen, Lymphknoten und Nerven und versorgt den Dünndarm mit Blut. Es legt sich in viele leicht verschiebbare kleine Falten und macht es möglich, die gesamte Länge des Dünndarms auf nur 16 cm unterzubringen (ähnlich einer Krause, daher der Name Gekröse) und sorgt für seine gute Beweglichkeit.

Der Dünndarm beginnt am Magen mit dem Zwölffingerdarm (Duodenum), der noch relativ starr ist, dann folgt der Leerdarm (Jejunum), sehr beweglich und der Krummdarm (Ileum), ebenfalls sehr beweglich. Im Dünndarm laufen zwei sehr wichtige Aufgaben ab: Das Aufspalten der Nahrung in lebensnotwendige Nährstoffmoleküle (Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette, Vitamine, Salze, Wasser), mit dem Ziel, dass sie durch die Schleimhaut des Dünndarms resorbiert werden können und (zum großen Teil) in die Blutbahn gelangen, über die sie in alle Bereiche des Körpers transportiert werden, in denen sie gebraucht werden. Außerdem findet hier die Produktion von bis zu 7 Liter Verdauungssaft (wie Speichel, Magensaft, Galle, Bauchspeicheldrüsen- und Dünndarmsekret) am Tag statt.

Der Dünndarm hat ein unglaublich großes Resorptionsvermögen, das erreicht wird durch die stark vergrößerte innere Oberfläche des Dünndarms. Er ist nicht glatt, sondern stark gefaltet und mit Zotten, Krypten und Millionen Mikrovilli bedeckt. Die Resorptionsfläche beträgt ca. 200 qm!

Dickdarm – Speicher und Abfalltransport

Was im Dickdarm ankommt sind die nichtresorbierbaren Bestandteile und Wasser. Der Dickdarm dient u.a. als Speicher für die Nahrungsreste und Abfallprodukte. Muskelkontraktionen (Peristaltik) sorgen für den Weitertransport des Stuhls in Richtung After.

Der Dickdarm (Intestinum crassum) besteht aus Blinddarm (Caecum), Grimmdarm (Colon) und Mastdarm (Rectum, auch Enddarm) mit anschließendem Analkanal (canalis analis), der per definitionem (weil nicht von Schleimhaut umgeben) nicht mehr zum Darm gezählt wird.

Die Besonderheit beim Aufbau des Dickdarms im Vergleich zum Dünndarm liegt in der Schleimhaut. Der Dickdarm weist keine Zotten auf, weil hier keine Nährstoffresorption mehr stattfindet. Die Aufgabe des Dickdarms ist es, dem restlichen Darminhalt Wasser (mit darin gelösten Elektrolyten) zu entziehen, damit der Körper nicht austrocknet. Damit die Gleitfähigkeit nicht verloren geht, gibt es zahlreiche tiefe Einstülpungen, sogenannte Dickdarmkrypten, bestehend aus schleimbildenden Becherzellen (Schleimproduktion). Ohne den Schleim könnte der Stuhl nicht ungehindert vorwärts bewegt werden. Das Volumen des Darminhaltes verkleinert sich am Tag auf ca. 200 ml.

Darmflora

Dick- und Dünndarm sind mit Mikroorganismen besiedelt, den Firmicuten, Bacteroidetes, Proteobacteria und Actinobacteria, die man in ihrer Gesamtheit auch als Darmflora bezeichnet. Vor Geburt ist der Verdauungstrakt steril. Während oder kurz nach der Geburt beginnt die Besiedelung, beginnend mit Escherichia coli, Enterobakterien und Streptokokken.

Bei einem gesunden Erwachsenen besteht das Ökosystem Darmflora aus hauptsächlich anaeroben Bakterien. Der Dickdarm ist dabei wesentlich stärker besiedelt als der Dünndarm. Bakterien helfen dem Körper, schwer verdauliche Ballaststoffe zu verarbeiten. Ist die Darmflora geschädigt, hat das negative Folgen für die Verdauung.

Die Aufgaben dieser Darmflora sind vielseitig:

•    Verhindern einer bakteriellen Fehlbesiedlung (Schutz vor Ansiedlung und Vermehrung von Krankheitserregern, die mit Trinkwasser und Nahrung in den Darm gelangen  sofern sie die Magensäure überstehen. Produktion von mikrostatisch und mikrozid wirkenden Substanzen wie u.a. kurzkettigen Fettsäuren).

•    Immunmodulation und –stimulation (ständiges Training der Immunabwehr durch Stimulation der Produktion von Antikörpern und von Makrophagen).

•    Versorgung mit Vitaminen (Vitamin B1, B2, B6, B12, K2), auch Produktion von Vitaminen durch bestimmte Bakterienstämme

•    Unterstützung der Verdauung von Nahrungsbestandteilen (wie Ballaststoffen)

•    Nährstoffaufnahme der Dickdarmschleimhaut

•    Energieversorgung der Darmepithelschicht

•    Anregung der Darmperistaltik (Bewegung zur Durchmischung und zum Weitertransport)

•    Aufräumen des Darms (nicht verdauliche Nahrungsbestandteile werden durch Fäulnis- und Gärungsprozesse abgebaut).


Probiotische und präbiotische Lebensmittel

Ob und in wiefern die Darmflora durch Einnahme von Bakterien beeinflusst werden kann, ist wissenschaftlich umstritten. Eingesetzte Probiotika sind lebende Mikroorganismen (Bakterien oder Hefepilze), hauptsächlich Milchsäurebakterien. Studien scheinen zu belegen, dass sie eine positive Wirkung bei akuten Durchfallerkrankungen bei Kindern haben oder Antibiotika-bedingte Durchfälle verhindern können.

Während Probiotika lebende Mikroorganismen sind, die von extern dem Körper zugeführt werden, spricht man von Präbiotika, die eine wachstumsanregende Wirkung auf die bereit im Darm lebenden Mikroorganismen haben. Synbiotika bezeichnet eine Kombination aus Probiotika und Präbiotika.

Auch werden heutzutage sogenannte BLIS (bacteriocin-like inhibitory substances) eingesetzt, kleine Einweißmoleküle, die von bestimmten Bakterienarten produziert werden. Sie haben teilweise antibiotische Eigenschaften und werden nach Antibiotika- bzw. Antimykotikabehandlung zur Darmsanierung eingesetzt.

Kritiker bemängeln, dass in natürlichen Lebensmitteln der Anteil von lebenden Mikroorganismen vergleichsweise gering sei. Zudem überlebe nur ein Bruchteil dieser lebenden Kulturen den Weg durch Magen und Darm. Bei künstlich zugesetzten Bakterienstämmen soll es etwas anders aussehen, da hier Magensäure-resistentere Bakterienstämme eingesetzt werden. Sie sollen die Darmgesundheit verbessern und das Immunsystem stärken.

Andere Kritiker bemängeln, die tatsächlich im Dünndarm angekommenen Bakterien verdrängten dort hauptsächlich die erwünschte Darmflora und störten somit das Gleichgewicht. Außerdem scheint die Wirkung von Probiotika stark abhängig zu sein von Dosis und Einnahmedauer. Die Eigenschaften von Probiotika sind stark stammspezifisch. Einige Stämme scheinen die Verdauung von Lactose zu fördern, andere krankheitserregende Keime im Darm zu unterdrücken, wiederum andere haben Wirkung gegen bestimmte Durchfallerkrankungen.

Es ließ sich bisher nicht nachweisen, dass probiotische Lebensmitteln wirksam sind zur Steigerung des Infektionsschutzes, zur Senkung des Cholesterinspiegel oder des Dickdarmrisikos. Etwas anders gestaltet sich das bei sogenannten Probiotischen Arzneimitteln.

Probiotische Arzneimittel

Therapeutisch eingesetzt werden die Spezies:

•    Milchsäurebakterien (Laktobazillen), Bsp.: Lacto-Flora®
•    Bifidobakterien (Stamm Actinobacteria)
•    Enterococcus faecalis, Enterococcus faecium Bsp.: Symbioflor®
•    Hefe (Saccharomyces boulardii) Bsp: Perenterol®
•    Escherichia coli, Bsp.: Mutaflor®

Wie nicht anders erwartet, ist der genaue Wirkmechanismus von probiotischen Arzneimitteln nicht genau bekannt. Sie können wohl das Mukosa-Immunsystem (MALT) stimulieren bzw. modulieren, was u.a. die Produktion von sekretorischen Immunglobulinen A stimuliert (gut für Immunabwehr). Außerdem produzieren probiotische Bakterien selbst Antibiotika (Bacteriocine), die sich gegen andere eingedrungene Bakterien wehren. Als gut erforscht gilt die positive Wirkung von probiotischen Arzneimitteln bei bestimmten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, verschiedenen Durchfallerkrankungen oder chronischer Verstopfung, Vorbeugung von Allergien, Neurodermitis und Infektionen Frühgeborener, Hals-Nasen-Ohren-Infekten und anderen leichten Infektionen.

Darmsanierung

Wenn der Darm nach Antibiotika-Einnahme nicht „saniert“ wird, kann die Schädigung das Risiko einer erneuten Erkrankung erhöhen. Darmsanierung - ein großes Wort für ein so kleines Vorgehen. Mit der Einnahme von Präparaten zur Darmsanierung hoffen Wissenschaftler, dem Körper das zurück geben zu können, was mit Antibiotika abgetötet wurde. Eine solche Darmsanierung wird über einen Zeitraum von 4 – 6 Wochen empfohlen, entsprechende Präparate sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Sie enthalten Milchsäurebakterien, Bifidobakterien oder lebende Darmkeime.

Wirkung von Antibiotika

Antibiotika sind zum Einsatz gegen Bakterien wirksam, gegen menschliche oder tierische Zellen unwirksam, soll heißen, dank einzigartiger Struktur der Bakterien und spezifischen Angriff von Seiten des Antibiotikums sind Antibiotika verhältnismäßig gut verträglich.

Antibiotika entfalten ihre bakterizide (Bakterien abtötende) oder bakterostatisch (Bakterien vorübergehend blockierende) Wirkung je nach gewähltem Wirkstoff beim Bakterium durch Hemmung der Zellwandsynthese, der Proteinsynthese am Ribosom, der DNA-Replikation bzw. der Folsäuresynthese.

Problem Antibiotikaresistenz

Durch häufigen Einsatz von Antibiotika können Bakterienstämme ggf. widerstandsfähig, also resistent, gegen ein bestimmtes Antibiotikum werden, gegen das sie eigentlich empfindlich wären. D.h. der Einsatz des jeweiligen Antibiotikums wirkt dann weder bakteriostatisch noch bakterizid. Dieses Problem betrifft dann nicht nur den jeweiligen Patienten, der leichtfertig Antibiotika einsetzt, nein, ganze Bakterienstämme werden resistent.

Die Lage ist ernst. Das Thema Antibiotikaresistenz wurde mittlerweile zur Chefsache erklärt. Auf Initiative des Bundesministerium für Gesundheit wurde in Zusammenarbeit von Fachöffentlichkeit, Vertretern der Länder und Verbände, Krankenkassen und Krankenhäusern die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie entwickelt – mit dem Ziel, Antibiotikaresistenzen zu reduzieren. Bestandteil ist u.a. ein Überwachungssystem zu Resistenz und Antibiotikaverbrauch. Es soll ein Frühwarnsystem entwickelt werden, um Erreger mit neuen Resistenzen oder ein erhöhtes Aufkommen resistenter Erreger frühzeitig zu erkennen. Neue Empfehlungen und Leitlinien sollen erstellt, Ärzte, Apotheker, Pflegepersonal künftig gezielt im rationalen Umgang mit Antibiotika geschult werden.

Fazit

Antibiotika können Lebensretter sein – zweifelsohne. Sie aber grundsätzlich bei jeder noch so leichten Infektion einzuwerfen, das kann riskant werden, nicht nur für den einzelnen, der einfach nur schnell wieder einsatzfähig und belastbar sein will in einer leistungsorientierten Welt. Manchmal können oder wollen wir nicht auf Antibiotika verzichten – die Entscheidung darüber sei Arzt und Patienten selbst überlassen. Um den Schaden im eigenen Körper und das Risiko einer weiteren Infektion aber zu senken, sollten wir darüber nachdenken, unserem Körper wieder zurückzugeben, was wir ihm damit entzogen haben. – Präparate zum Aufbau der Darmflora sind nicht teuer, die Einnahme unkompliziert (über Pulver oder Tropfen, die wir unserem Essen beigeben können). Das Thema Darmsanierung ist kein neues und den Medizinern durchaus bekannt. Wie heißt es immer so schön: Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

Quellen und andere interessante Links zu diesem Thema

Aufbau des Darms http://www.medizinfo.de/gastro/anatomie/darm.shtml
Darmflora http://www.intestinal.de/#Intestinalflora
Darmflora http://de.wikipedia.org/wiki/Darmflora
Antibiotika http://de.wikipedia.org/wiki/Antibiotikum
Probiotika http://de.wikipedia.org/wiki/Probiotikum
Antibiotika-Resistenzen http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=62575

Probiotika
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/tid-8064/probiotika_aid_139963.html

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